Geblitzt: Welche Konsequenzen können Ihnen drohen?

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Geblitzt: Was passiert nach einem Blitzer?

Geblitzt: Wie teuer wird es jetzt für mich?

Geblitzt: Wie teuer wird es jetzt für mich?

Viele Autofahrer trifft es wie aus heiterem Himmel: Sie sind mit ihrem Auto unterwegs und werden plötzlich geblitzt. Im Normalfall zieht dies Konsequenzen nach sich, oftmals auch mit Kosten verbunden. Wie viel Bußgeld muss ich zahlen? Wird ein Fahrverbot verhängt? Werden Punkte in Flensburg fällig? Die Antwort auf diese Fragen hängt auch davon ab, wobei der Fahrer geblitzt wurde.

Zum Teil liegt aber auch ein Fehler vor. Erreicht Sie völlig unerwartet ein Bußgeldbescheid und Sie fragen sich: „Wurde ich etwa geblitzt?“, so sollten Sie ihn sehr aufmerksam prüfen. Falls Sie nämlich fälschlicherweise eines Verstoßes bezichtigt werden, haben Sie die Möglichkeit, Einspruch einzulegen, um Ihr Recht durchzusetzen.

Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, was Sie zu Blitzern und den dazugehörigen Verstößen wissen müssen. Welche Sanktionen erwarten mich, wenn ich geblitzt wurde? Welche Besonderheiten gibt es im Wiederholungsfall? Lesen Sie es hier!

Geblitzt: Allgemeine Informationen

Ich wurde geblitzt: Was passiert jetzt?

Wer geblitzt worden ist, hat oft allgemeine Fragen zu den Konsequenzen: „Ich wurde geblitzt – was passiert jetzt?“ Für manche Menschen ist eine solche Situation nicht alltäglich.

Im Regelfall ist es so, dass der Autofahrer die konkreten Folgen, nachdem er geblitzt wurde, erst einige Zeit später aus dem Bußgeldbescheid ersehen kann. Dort steht, welchen Verstoß er begangen hat und wie die Sanktionen hierfür aussehen. Möglich sind beispielsweise ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot.

Geblitzt: Wie teuer wird es?

Die Sanktionen sind vom begangenen Verstoß und dort dann auch vom jeweiligen Schweregrad abhängig, sodass sich nicht pauschal sagen lässt, welche Folgen es hat, wenn jemand geblitzt wird. Strafen im juristischen Sinne sind jedoch bei normalen Verkehrsverstößen in der Regel nicht zu erwarten, da es sich hier meistens um Ordnungswidrigkeiten handelt, die lediglich mit Bußen belegt werden.

Wann tritt eigentlich, nachdem Sie geblitzt wurden, die Verjährung ein? Wie lange müssen Sie mit Konsequenzen rechnen? In der Regel haben die Behörden drei Monate Zeit, um Ihnen den Bußgeldbescheid zuzustellen. Es kann jedoch Umstände geben, die die Frist aussetzen lassen, so zum Beispiel, wenn die Verfolgung nicht begonnen oder fortgesetzt werden kann.

Wo darf geblitzt werden?

Die Bundesländer geben jeweils einen Mindestabstand vor, den Blitzer zum Verkehrsschild aufweisen müssen. Diese unterscheiden sich zwar, liegen aber meist um die 150 Meter. Übrigens ist es auch zulässig, wenn Sie von hinten geblitzt werden, auch wenn dies in Deutschland eher selten vorkommt. In Österreich ist dies aber durchaus üblich.

Geschwindigkeitsverstoß

Der Standardfall ist dieser: Sie waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und wurden geblitzt. Doch auch dieser Normalfall hat unzählige Varianten, die jeweils unterschiedliche Konsequenzen nach sich ziehen. So muss zunächst geschaut werden, wo genau Sie geblitzt wurden und wie schnell Sie waren.

Grundsätzlich gilt: Wurden Sie aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt, wird eine Toleranz abgezogen. Dies dient dazu, mögliche Messfehler auszugleichen. Bis 100 km/h beträgt der Toleranzabzug 3 km/h, bei über 100 km/h werden 3 % abgezogen.

Innerorts geblitzt

Innerorts geblitzt: Hier ist mit höheren Sanktionen zu rechnen als außerorts.

Innerorts geblitzt: Hier ist mit höheren Sanktionen zu rechnen als außerorts.

Wenn Sie innerhalb einer geschlossenen Ortschaft, also in dem Bereich zwischen Ortseingangs- und Ortsausgangsschild geblitzt wurden, gelten strengere Sanktionen als außerhalb. Der Grund dafür ist, dass innerorts die Sicherheitsgefährdung bei Verkehrsverstößen höher ist: Es sind mehr Verkehrsteilnehmer auf engerem Raum unterwegs, zudem sind beispielsweise Fußgänger einer höheren Gefährdung ausgesetzt.

Waren Sie zum Beispiel mit Ihrem Auto 36 km/h zu schnell und wurden geblitzt, erwartet Sie innerorts ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.

Außerorts geblitzt

Wurden Sie außerorts geblitzt, so fallen die Sanktionen ein wenig geringer aus. Doch da außerhalb von geschlossenen Ortschaften höhere Geschwindigkeiten erlaubt sind, fallen auch die Geschwindigkeitsüberschreitungen höher aus und haben ein höheres Unfallrisiko inne.

Wenn wir bei unserem Beispiel einer Überschreitung um 36 km/h bleiben, so müssten Sie mit einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld von 120 Euro rechnen.

Doch aufgepasst: Wurden Sie auf der Autobahn geblitzt, so gilt dies nicht automatisch als außerorts. Beispiel: Sie wurden geblitzt auf der Autobahn, die innerhalb einer Stadt verläuft. Auf Stadtautobahnen gelten die Sanktionen für Verstöße innerorts.

2-mal geblitzt: Wiederholungstäter auf der Straße

Wer mehrmals mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird, lernt eine Besonderheit kennen, die es bei Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt: Für Wiederholungstäter gelten strengere Sanktionen.

Wenn ein Autofahrer innerhalb eines Jahres zweimal geblitzt wird und dabei mehr als 26 km/h zu schnell war, erwartet ihn ein Monat Fahrverbot. Damit dieser Fall eintritt, muss der Bußgeldbescheid des ersten Verstoßes bereits rechtskräftig sein.

Rote Ampel missachtet und geblitzt

Bei Rot geblitzt: Es muss mit empfindlichen Sanktionen gerechnet werden.

Bei Rot geblitzt: Es muss mit empfindlichen Sanktionen gerechnet werden.

Wer bei Rot geblitzt wird, muss mit strengen Sanktionen rechnen. Diese beginnen hier bei 90 Euro und einem Punkt und steigern sich mit Gefährdung oder Unfall auf 200 bzw. 320 Euro plus zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot.

Wurden Sie geblitzt bei Rot und die Ampel war schon länger als eine Sekunde auf Rot, so erhöhen sich die Bußen noch einmal: Dann müssen Sie bereits von Anfang an mit einem einmonatigen Fahrverbot sowie zwei Punkten in Flensburg rechnen, dazu gibt es ein Bußgeld von 200 Euro, das sich bei Gefährdung oder Unfall auf 320 bzw. 360 Euro erhöht.

Sie können übrigens auch bei Gelb geblitzt werden: Wer ein Gelblicht missachtet, obwohl er gefahrlos hätte anhalten können, muss ein Bußgeld von 10 Euro entrichten.

Handy am Steuer

Geblitzt mit dem Handy am Ohr? Wer bei der Benutzung eines elektronischen Geräts beim Autofahren erwischt wird, bekommt es ebenfalls mit empfindlichen Sanktionen zu tun. Es werden für das Handy am Steuer mindestens 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig. Sobald zugleich eine Gefährdung bestand oder ein Unfall verursacht wurde, werden daraus 150 bzw. 200 Euro sowie zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Geblitzt in der Probezeit

Wer als Fahranfänger geblitzt wird, sollte sich darauf gefasst machen, mehr Sanktionen als andere Autofahrer zu bekommen. Denn bei ihnen greifen auch die Probezeitmaßnahmen. Wer beispielsweise mit einem Geschwindigkeitsverstoß von über 21 km/h in der Probezeit geblitzt wird, erhält beim ersten Mal neben den regulären Bußen eine Verlängerung der Probezeit sowie die Teilnahme an einem Aufbauseminar. Wird ein Fahranfänger dreimal mit einem schwerwiegenden Verstoß geblitzt, steht er ohne Führerschein da.

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