Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen

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Im Bußgeldverfahren Widerspruch einlegen

Den Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid sollten Sie per Post oder Fax an die Behörde senden

Den Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid sollten Sie per Post oder Fax an die Behörde senden

Nicht jeder Bußgeldbescheid ist gerechtfertigt. Studien haben gezeigt, dass überraschend viele Bußgeldbescheide entweder formale Fehler enthalten oder aber dass die vorliegenden Beweismittel nicht ausreichend sind, um den Bußgeldbescheid zu rechtfertigen: Angeblich sind bis zu 80 Prozent aller Bußgeldbescheide fehlerhaft und sollten somit angefochten werden!

Gerade bei Verkehrsordnungswidrigkeiten wie einer Geschwindigkeitsüberschreitung führen ungenaue Messmethoden sowie eine mangelhafte Fotoqualität der Beweisbilder zu einem ungültigem Bußgeldbescheid. Betroffene können Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Sie erreichen so, dass der Bußgeldbescheid noch einmal geprüft wird – notfalls auch vor Gericht.


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Der richtige Zeitpunkt für den Einspruch

Die Einspruchsfrist gegen einen Bußgeldbescheid liegt laut Verkehrsrecht bei zwei Wochen. Innerhalb von 14 Tagen müssen die Betroffenen also einen Einspruch an die zuständige Behörde senden. In der dem Bußgeldbescheid beigefügten “Rechtsmittelbelehrung” erfahren Sie, an welche Adresse Ihr Einspruch geschickt werden sollte. Der Einspruch sollte per Einschreiben verschickt werden; so haben Sie die Sicherheit, dass er auch ankam.

Die Einspruchsfrist ist relativ knapp bemessen. Deswegen sollten Autofahrer bereits vor dem Erhalt des Bußgeldbescheids darüber nachdenken, ob sie Widerspruch einlegen wollen. Mit unserem Bußgeldrechner können Sie bereits vor dem Eintreffen des Bußgeldbescheids überprüfen, wie viele Punkte für eine Ordnungswidrigkeit aus der Bußgeldtabelle anfallen, ob sogar ein Fahrverbot anfallen könnte, und natürlich wie hoch das Bußgeld ausfallen wird.

Soll ich Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen?

Widerspruch können Sie mit einem Anwalt oder allein einlegen

Widerspruch können Sie mit einem Anwalt oder allein einlegen

Ob Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eingelegt werden soll, das hängt auch von der Höhe der Strafe ab. Ein LKW-Fahrer, der eine Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hat, welche mit einem Fahrverbot sanktioniert wird, wird kaum einen Aufwand scheuen, dieses Fahrverbot zu vermeiden. Wenn der Blitzer, der die Geschwindigkeitsüberschreitung feststellte, nicht geeicht war oder falsch montiert war, so kann eine höhere Toleranz von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen werden – und schon ein km/h weniger kann dafür sorgen, dass das Bußgeld bedeutend geringer ausfällt und ein Fahrverbot entfällt. Um dies zu erreichen, können Sie das Verfahren zum Einspruch gegen den Bußgeldbescheid in Kauf nehmen.

Einspruch erheben bei fehlerhafter Geschwindigkeitsmessungen

Egal wie ausgefeilt die Messmethoden der heutigen Blitzer sind: Es kommt immer wieder zu Fehlern bei der Messung. Hier nur eine kleine Auswahl der Fehlerquellen, aufgrund der schon erfolgreich Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt wurde:

  • Der Blitzer war falsch montiert, zum Beispiel war der Neigungswinkel nicht richtig justiert
  • Der Blitzer war nicht geeicht
  • Die Polizeibeamten haben den Blitzer falsch bedient oder das Messprotokoll fehlerhaft ausgefüllt
  • Die Polizeibeamten hatten keine Schulung für die Montage eines Blitzers
  • Das Beweisfoto des Blitzers hat schlechte Qualität, und der Fahrer ist nicht erkennbar

Desweiteren können formale Fehler im Bußgeldbescheid einen Einspruch erforderlich machen. Wenn der Bescheid erst eintrifft, nachdem die Ordnungswidrigkeit laut Verkehrsrecht bereits verjährt war, ist es sinnvoll, Einspruch zu erheben; in der Regel wird das Verfahren in einem solchen Fall bereits eingestellt, bevor es zum Gerichtsverfahren kam.

Einspruch bei Bußgeldbescheid – so geht’s

Ein erfolgreicher Einspruch gegen den Bußgeldbescheid verhindert ein Fahrverbot

Ein erfolgreicher Einspruch gegen den Bußgeldbescheid verhindert ein Fahrverbot

Wenn Sie sich entscheiden, Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen, so äußern Sie im Einspruch Ihre Bedenken gegen den Bußgeldbescheid. Dies muss schriftlich oder per Fax erfolgen. Im Einspruch sollten Sie sich an folgendes Muster halten:

  • Absender: Fügen Sie zunächst Ihre eigene Adresse ein, bestehend aus Namen, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Ort.
  • Empfänger: Den Empfänger des Einspruchs können Sie der dem Bußgeldbescheid beigefügten “Rechtsmittelbelehrung” entnehmen.
  • Betreff: Von juristischen Laien wird nicht erwartet, dass Sie einen formal ausgefeilten Brief schreiben. Dementsprechend genügt es, wenn Sie in die Betreffzeile “Einspruch” schreiben
  • Im folgenden Teil des Briefes können Sie erklären, warum Sie Einspruch einlegen. Hier sollten Sie auch das Aktenzeichen des Bußgeldbescheids einfügen.
  • Schließen Sie den Einspruch mit Datum, Ort sowie Ihrer Unterschrift ab.
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Um Einspruch einzulegen, müssen Sie nicht unbedingt einen Anwalt zu Rate ziehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese aber sogar oftmals die Kosten.

Sobald der Einspruch bei der Bußgeldbehörde eingetroffen ist, tritt ein neues Stadium innerhalb des Bußgeldverfahrens ein: In einem Zwischenverfahren prüfen die Behörden den Bußgeldbescheid erneut, holen zum Beispiel neue Informationen zum Fall ein oder befragen Zeugen.

Bereits in diesem Stadium kann es zu einer Einstellung vom Verfahren kommen. Damit entfallen Punkte, Bußgelder oder ein Fahrverbot. Ansonsten wird der Bußgeldbescheid vor Gericht geprüft. Falls die Einsprüche abgewiesen werden, muss der Betroffene die Gerichtskosten bezahlen. Diese können mehrere tausend Euro kosten. Der Betroffene muss zur Hauptverhandlung persönlich vor Gericht erscheinen.

Der Unterschied von Einspruch und Widerspruch

Es gibt viele Gründe, Einspruch zu erheben

Es gibt viele Gründe, Einspruch zu erheben

Grundsätzlich ist der Unterschied von Einspruch und Widerspruch in diesem Fall nicht relevant; ein Laie muss den Unterschied zwischen einem Einspruch und einem Widerspruch nicht kennen. Sein Einspruch darf auch dann nicht zurückgewiesen werden, wenn er diesen fälschlicherweise als Widerspruch bezeichnet. Widersprüche fallen im Sozial- und Verwaltungsrecht an. “Einspruch” gegen einen Bußgeldbescheid aufgrund einer Ordnungswidrigkeit ist also der korrekte Begriff. Aber Betroffene haben das Recht darauf, dass der Bußgeldbescheid auch dann geprüft wird, wenn der Einspruch juristisch nicht völlig ausgefeilt ist.

Liegt kein Bußgeldbescheid vor, sondern wurde lediglich ein Verwarngeld verlangt, so kann man noch keinen Einspruch einlegen. Erst wenn ein Bußgeldverfahren vorliegt, ist das Rechtsmittel des Einspruchs verfügbar. Die Umwandlung in ein Bußgeldverfahren erfolgt automatisch, wenn das Verwarngeld nicht rechtzeitig bezahlt wurde.

Lohnt es sich, Einspruch einzulegen?

Es lohnt sich nicht immer, das Bußgeldverfahren durch einen Einspruch zu verlängern. Bei geringfügigen Verstößen, bei denen kein Fahrverbot anfällt und das Bußgeld weniger als 100 Euro beträgt, ist es meist besser, zähneknirschend das Bußgeld zu bezahlen und zukünftig besonders vorsichtig zu fahren. Eine besondere Notwendigkeit zum Handeln liegt jedoch vor, wenn der vom Bußgeldbescheid Betroffene noch in der Probezeit ist oder seine berufliche Existenz an den Führerschein gekoppelt ist. In diesem Fall sollten Sie nichts unversucht lassen und die Möglichkeit für einen Einspruch genau prüfen. Ein Einspruch ist mit keinen weiteren Kosten verbunden, allerdings können im Verfahren Gerichtskosten anfallen und auch der Anwalt verlangt ein Honorar. Dies kann allerdings die Rechtsschutzversicherung übernehmen. Zudem ist ein hohes Bußgeld in vielen Fällen immer noch angenehmer als ein Fahrverbot, welches die berufliche Existenz gefährden kann.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Bußgeldbescheid formale oder inhaltliche Fehler ausweist, dann können Sie entweder selbstständig Einspruch einlegen oder einen Anwalt zu Rate ziehen.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid: Muster

Nachfolgend haben wir für Sie ein Muster erstellt, wie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid aussehen kann. Bedenken Sie jedoch, dass es sich dabei lediglich um eine Vorlage handelt, welche Sie an die individuellen Umstände Ihres Einzelfalls anpassen müssen. Sie können sich das Muster kostenlos herunterladen.

[Name und Anschrift des Absenders]

[Zuständige Bußgeldstelle]

[Ort, Datum]

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid (Aktenzeichen xyz)

Sehr geehrter Herr/ Frau xyz,

hiermit lege ich gegen den von Ihnen ausgestellten Bußgeldbescheid vom [Datum] mit dem Aktenzeichen [xyz] Einspruch mit folgender Begründung ein:

[…]

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang des Schreibens.

[Datum, Unterschrift]

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{ 73 Kommentare… add one }
  • Johannes 23. März 2017, 11:18

    Hallo,

    wird man, nach dem man Einspruch eingelegt hat darauf hingewiesen, sollte die Überprüfung vor Gericht gehen und hat man somit noch einmal die Möglichkeit zurück zu rudern? Oder geht man mit dem Einspruch das Risiko ein, am Ende die Gerichtskosten tragen zu müssen?

    • bussgeldkatalog.de 27. März 2017, 8:59

      Hallo Johannes,

      grundsätzlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, den Einspruch zurückzuziehen. Dies ist auch noch möglich, wenn es zu einer Verhandlung vor Gericht kommt.

      bussgeldkatalog.de

  • Wolfgang 30. April 2017, 19:16

    Ich wurde geblitz in der 30 zone .Steht aber ein schild von Mo-Fr. 30zone . wurde am Freitag den 14.04.17
    geblitz mit 11 Km zuviel an der Gymnasium Schule der Tag war ein Feiertag
    Meine Frage
    zählt der Feiertag auch 30 oder 50 km

    • bussgeldkatalog.de 2. Mai 2017, 9:28

      Hallo Wolfgang,

      laut einem Urteil des OLG Brandenburg – (2 Z) 53 Ss-OWi 103/13 (50/13) – gilt die angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung auch, wenn es sich beim betreffenden Wochentag um einen gesetzlichen Feiertag handelt.

      bussgeldkatalog.de

  • Angelo 1. Juni 2017, 12:45

    Habe einen Bescheid mit Anhörungesbogen bekommen hatte 45kmh auf dem Tacho in der 30er zone wurde laut Bescheid mit 67kmh geblitzt mit Toleranz 64 muss man zusätzlich zu Anhörungesbogen noch einen Einspruch einlegen? Und wie stehen die Chancen wenn ich die Fahrt über GPS nachweisen kann?

    • Bussgeldkatalog.de 7. Juni 2017, 11:20

      Hallo Angelo,

      erst nach Erhalt des Bußgeldbescheides können Sie Einspruch einlegen. Auf dem Anhörungsbogen haben Sie lediglich die Möglichkeit, sich im Vorfeld zur Tat zu äußern. Dazu sind Sie jedoch nicht verpflichtet. Ob sich ein Einspruch in Ihrem Fall lohnt, dürfen wir nicht einschätzen, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Bitte wenden Sie sich dazu an einen Rechtsanwalt.

      bussgeldkatalog.de

  • Michael F. 9. Juni 2017, 17:37

    Hallo,

    ich habe einen Strafzettel bekommen, obwohl ich vorschriftsmäßig und ordnungsgemäß geparkt habe. Als Beweise habe ich zur Tatzeit mein Parken und mein Auto fotografiert und Widerspruch eingelegt und die Fotos an die Bußgeldstelle versendet. Diese meldete sich und meinte ich müsste dennoch zahlen und schicke ebenfalls Fotos mit, auf denen deutlich erkennbar ist, dass ich Nichts falsch gemacht habe. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wie geht man da vor?`Es handelt sich zwar nur um 10 Euro, aber es geht einfach um das Prinzip. Es kann nicht sein, dass wenn man vorschriftsgemäß parkt, dass man dann einfach auf mysteriöse Weise einen Strafzettel bekommt. Ich möchte aus Prinzip auf keinen Fall das Bußgeld bezahlen. Was kann ich jetzt machen?

    LG

    • bussgeldkatalog.de 14. Juni 2017, 13:17

      Hallo Michael,

      in einem solchen Fall hilft nur noch der Gang zum Anwalt. Bedenken Sie jedoch, dass hierfür sehr viel höhere Kosten anfallen als das eigentliche Verwarngeld.

      bussgeldkatalog.de

  • Veronika L 1. Juli 2017, 22:06

    Hallo, bin in einer 70-er zone mit 60 gefahren und der Blitzer hat ausgelöst. Der hat sogar schon geblinkt als ich darauf zu gefahren bin aus 200 m Entfernung als gar kein Auto da war. Wie kann das sein, und habe ich da jetzt irgendetwas zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.de 3. Juli 2017, 9:47

      Hallo Veronika L,

      in diesem Fall kann es sich um einen Probe-Blitzer gehandelt haben. Wenn Sie sich sicher sind, nicht gegen die Verkehrsregeln verstoßen zu haben, dann können Sie gegen den Bußgeldbescheid – falls denn einer kommen sollte – Einspruch einlegen.

      bussgeldkatalog.de

  • Chris 21. Juli 2017, 18:55

    Bin durch eine 30iger zohne gefahren. Ca. 40m lang, auf jeder Seite ein 30iger Schild aber kein Auflösungszeichen. 60m danach Stand die Polizei mit Radarpistole. Ist das denn rechtens. Meiner Meinung nach war da die Gefahrenstelle schon vorbei. Bin mit 55kmh Minus 3 Toleranz geblitzt worden.

    • bussgeldkatalog.de 31. Juli 2017, 9:15

      Hallo Chris,
      uns sind die örtlichen Gegebenheiten nicht bekannt, daher können wir keine Einschätzung geben.

      bussgeldkatalog.de

  • Christine 28. Juli 2017, 8:45

    Hallo,
    Wurde in einer 80 Zone von einem Standblitzer mit 120 geblitzt, insgesamt sind es 36 kmh zu viel.
    Meine Frage, kann es nicht sein, dass das neben mir fahrende Auto ursprünglich den Blitzer ausgelöst hat? Und wenn es wirklich zu einem Gerichtsverfahren kommt, kann ich meine Aussage zurücknehmen und ohne weitere Kosten davon kommen?

    Danke

    • bussgeldkatalog.de 31. Juli 2017, 10:07

      Hallo Christine,
      Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie immer innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Bescheids einlegen. Ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      bussgeldkatalog.de

  • Tom 2. August 2017, 7:31

    Hallo,
    ich wurde Innerorts mit 82kmh geblitzt (ohne Toleranzabzug), allerdings war neben dem Blitzer noch eine Person gestanden. Ich kann nicht sagen ob die Person den Blitzer justiert hat oder nicht. Könnte ich deshalb Einspruch erheben? Würde das überhaupt Sinn machen?

    Vielen Dank im Voraus für eure Rückmeldung.

    • bussgeldkatalog.de 7. August 2017, 9:18

      Hallo Tom,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, dies kann nur ein Anwalt.

      bussgeldkatalog.de

  • Chris 9. August 2017, 15:03

    Hallo,

    ich wurde von der ProVida gefilmt mit 45km/h zu viel auf der Landstraße. Im Anhörungsbogen wurde dies auch so vorgeworfen. Im Bußgeldbescheid wurden mir allerdings 2 Geschwindigkeitsüberschreitungen vorgeworfen. 1x die 45km/h und dann noch einmal 40km/h. Auf meine Nachfrage wie so etwas zustande kommen kann, wurde mir eine Stellungnahme geschickt, dass ich 145 gefahren bin, an einer Ampel abgebremst habe und dann wieder hochbeschleunigt habe. Allerdings wurde von der Bearbeiterin ein Erfassungsfehler ihrer Kollegin festgestellt und die die zweite Überschreitung auf 133km/h korrigiert.

    Darf der Bußgeldbescheid mehr Vergehen enthalten als im Anhörungsbogen angekündigt?

    Spielen die Beamtinnen rätselraten mit dem Videobeweis?

    Vielen Dank schonmal

    Chris

    • bussgeldkatalog.de 14. August 2017, 10:10

      Hallo Chris,

      grundsätzlich ist es möglich, dass sich Anhörungsbogen und der finale Bußgeldbescheid unterscheiden. Je nach dem, welche Material vorliegt, wer den Fall bearbeitet etc. kommt es dabei zu Abweichungen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Karl 16. August 2017, 9:10

    Hallo, ich fahre einen Firmenwagen und bin auf der Autobahn mit Abzug aller Toleranzen im Zeugenbogen 27kmh zu schnell gefahren. Den Bogen der an die Firma ging habe ich mit meinen Daten ausgefüllt und abgesendet.
    Leider bin ich gestern auch wieder auf der Autobahn mit ca. 30kmh zu schnell unterwegs gewesen. Noch habe ich vom ersten Vergehen keinen Bußgeldbescheid bekommen. Was mache ich wenn das 2. Schreiben an die Firma geht? Denn ich gehe davon aus, dass wenn ich dort meine Personalien eintrage, ich mit einem Fahrverbot rechnen muss. Ich bin aber im Außendienst tätig und auf den Führerschein angewiesen. Sollte ich falls das 2. Schreiben vom neuen Vergehen dieses ignorieren und provozieren das ich evtl. ein Fahrtenbuch führen muss?

    • bussgeldkatalog.de 21. August 2017, 9:22

      Hallo Karl,

      vorweg: Es ist uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Zu Ihrer Situation: Zwischen dem Anhörungsbogen und dem Bußgeldbescheid können bis zu drei Monate vergehen. Der erste Bußgeldbescheid wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit nur auf Ihr erstes Vergehen beziehen.
      Wenn nun das zweite Schreiben an die Firma geht, dann sind Sie verpflichtet, dieses auch entsprechend richtig auszufüllen. Ein Ignorieren des Anhörungsbogens oder gar falsche Angaben sind strafbar und werden sanktioniert.
      Da Sie innerhalb eines Jahres mit mehr als 26 km/h zu schnell unterwegs waren, werden Sie in der Regel als Wiederholungstäter eingestuft und bekommen ein einmonatiges Fahrverbot verhangen. Möchten Sie dieses umgehen, weil Sie beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, dann brauchen Sie einen Anwalt. Ein Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umzuwandeln beispielsweise ist grundsätzlich möglich, wird jedoch in nur wenigen Fällen gewährt.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Tobi Z. 21. August 2017, 16:35

    Wenn ich mehrmals innerhalb von 3 Wochen an der selben Stele geblitzt wurde, muss ich dann nur einmal bezahlen oder addiert sich das? Es handelt sich um eine 30er Zone, bin vermutlich 3 – 4 etwas zu schnell gewesen (max 5km/h zu schnell). Ich hab den neuen stationären Blitzer leider nicht wahrgenommen.

    • bussgeldkatalog.de 28. August 2017, 10:50

      Hallo Tobi,

      grundsätzlich müssen Sie für jeden Geschwindigkeitsverstoß einzeln zahlen. Wenn es sich um derart kleine Überschreitungen handelt, sollte etwaiges Bußgeld jedoch nicht allzu hoch ausfallen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Dani 5. September 2017, 11:08

    Hallo, habe heute einen Bußgeldbescheid über 10€ erhalten. Angbelich habe ich an der Haltelinie an der Ampel nicht gehalten. Ich kann mich erinnern, dass ein Blitzer losging an dieser Stelle, hatte es aber nicht auch mich bezogen, da ich mindestens schon 2-3 Sekunden gestanden habe. Hier sollte es doch zur Überprüfung zwei , nacheinandergeschossene Bilder geben, um die Bewegung zu dokumentieren, oder?
    Gruß
    Dani

    • bussgeldkatalog.de 11. September 2017, 11:33

      Hallo Dani,

      in der Regel ja. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie den zweiten Blitzer schlichtweg nicht bemerkt haben, und Ihnen im Bescheid lediglich ein Bild gesendet wurde – Bewegung ist in Ihrem Fall ja nicht von Bedeutung, da die Ampel ja nicht überfahren wurde.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Arno Nym 7. September 2017, 17:04

    Hallo!

    Lohnt sich ein Einspruch, wenn man eine bekannte Strecke fährt, für die 50 km/h gilt, aber ein kleines Teilstück ohne Ankündigung (nur durch die 30 Schilder), auf 30 km/h reduziert wurde?

    Sieht für mich nach Abzocke aus, denn wenn es sich um eine (neue) Gefahrenstelle handelt, sollte man darauf aufmerksam gemacht werden und nicht auf 30 km/h beschränken und “sofort” losblitzen.

    MfG

    • bussgeldkatalog.de 11. September 2017, 12:05

      Hallo Arno Nym,

      eins vorweg: Es ist uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Wenn die Strecke jedoch durch Beschilderung als 30er-Zone ausgewiesen wurde, hat ein Einspruch voraussichtlich wenig Erfolg. Bedenken Sie zudem, dass Sie für den Fall, dass Ihr Einspruch abgelehnt wird, zusätzliche Kosten zu tragen haben.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Jürgen P 19. September 2017, 18:21

    Hallo, im Vorwurf der Anhörung des Bußgeldverfahrens ist die Fahrtrichtung falsch angegeben. Es droht kein Fahrverbot. Loht sich aufgrund des formalen Fehlers dem Vorwurf per Fragebogen zu widersprechen? Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.de 4. Oktober 2017, 11:09

      Hallo Jürgen,

      da wir ein kostenloser Informationsdienst und keine offizielle Beratungsstelle sind, ist uns das Aussprechen einer solchen Auskunft rechtlich untersagt.

      Grundsätzlich gilt jedoch: Sind Sie eindeutig identifizierbar und es handelt sich nur um Abweichungen in der Tatbeschreibung, ist der Anhörungsbogen und auch der nachkommende Bußgeldbescheid rechtens. Solche Fehler sind zudem im Anhörungsbogen klar zu stellen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Anni 21. Oktober 2017, 15:00

    Auf einer mir bekannten Autobahn ist ein stationärer Blitzer aufgestellt, den ich sehr genau kenne. Auf der Strecke ist üblicherweise 120 km/h erlaubt. Durch Verkehrsleitsysteme wurde an diesem Tag eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h vorgegeben. Verwunderlich wurde ich am vorbeifahren des Blitzes geblitzt. Nun kam der Zeugenfragebogen. Es sei 80 km/h erlaubt gewesen. Kann es sein, dass möglicherweise die Geschwindigkeit herabgesetzt wurde, just nachdem ich am Verkehrsleitsystem vorbei kam und der Blitzes daraufhin auslöste? Kann mir dieser Fall so zur Last gelegt werden?

    • bussgeldkatalog.de 13. November 2017, 11:02

      Hallo Anni,

      uns sind die örtlichen Gegebenheiten nicht bekannt, deshalb können wir keine Einschätzung geben. Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie immer innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Bescheids einlegen. Ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Wagner 29. November 2017, 17:04

    Also meine Frau wurde beim Rotlicht geblitzt. Nun kam der anhörungsbogen. Es war 1.4 sec. Rot. 0.4 sec werden als Toleranz abgezogen bleibt exakt 1 sec. Ist das nun 90 eu und 1 Punkt oder 200 eu und fahrverbot??

    • bussgeldkatalog.de 4. Dezember 2017, 10:49

      Hallo Wagner,

      Ihre Frau muss mit einem Bußgeld von 90€ und einem Punkt in Flensburg rechnen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Khan 25. Dezember 2017, 19:02

    Ich habe einen Bußgeldbescheid erhalten, weil mein Mietwagen mit 16 kmh Überschreitung geblitzt wurde. Allerdings bin ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gefahren, sondern eines meiner Kinder, die beide als Fahrer im Mietvertrag eingetragen waren. Auf dem Foto ist nichts zu erkennen.
    Außerdem kann ich nicht beurteilen, ob es bereits der Bescheid ist oder es sich um eine Anhörung handelt, da alles in spanisch. Was ist sinnvoll zu tun? Leider scheint die Einspruchsfrist bereits abgelaufen.

    • bussgeldkatalog.de 28. Dezember 2017, 13:09

      Hallo Khan,

      wir dürfen Ihnen keine kostenlose Rechtsberatung geben, wir empfehlen Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Wolfgang H. 1. Januar 2018, 21:58

    Hallo, ich wurde mit einem Klein-LKW (7,5 t) außerhalb geschl. Ortschaften von einem Vitronic Trailer geblitzt. Zulässige Geschwindigkeit: 60 Kmh, festgestellte Geschw. nach Toleranzabzug: 76 Kmh, berücksichtigte Toleranz: 3 Kmh. Wegen der Voreintragung(en) im Fahreignungsregister wurde die Geldbuße angemessen erhöht.
    Laut Bußgeldkatalog 2017 wären es 30,00 € (ohne Punkte), nach angemessener Erhöhung sind es 90,00 € zzgl. Verfahrenskosten 25,00€ und Gebühren 3,50 € =118,50 €.
    Aufgrund der angemessenen Erhöhung wurde ich dann zusätzlich mit einem Punkt bestraft.
    Ist dieser Punkt gerechtfertigt und dürfen auch Voreintragung(en) hinzugezogen werden ohne Angaben von Datum und um was für Voreintragung(en) es sich handelt?
    Danke und mfG

    • bussgeldkatalog.de 15. Januar 2018, 10:28

      Hallo Wolfgang,

      wir dürfen keine individuelle Rechtsberatung erteilen. Wenden Sie sich bei Detailfragen zu Ihrem Fall am besten an einen Anwalt für Verkehrsrecht, der Sie umfassend beraten kann.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Florian 5. Januar 2018, 17:31

    Hallo,
    mir wird vorgeworfen mit einem Motorrad die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 42 km/h überschritten zu haben. Sprich 92 km/h innerorts. Auf dem sehr undeutlichen Foto ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem Helm zu sehen. Leider besitze ich keine Rechtsschutzversicherung.
    Würde sich dennoch ein Einspruch lohnen? Was würde passieren wenn der Einspruch nichts bringt? Könnte der Einspruch auch im Falle eines Gerichtsverfahrens noch zurück genommen werden?

    • bussgeldkatalog.de 15. Januar 2018, 11:21

      Hallo Florian,

      ob sich ein Einspruch lohnt, können wir nicht beurteilen. Dies müssen Sie entweder selbst abwägen oder einen Anwalt zu Rate ziehen. Wenn der Einspruch nicht erfolgreich ist, haben Sie die Kosten zu tragen. Der Einspruch kann auch zurückgenommen werden.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Wolle 12. Januar 2018, 12:59

    Hallo ich wurde nachdem ich eine Kreuzung überfahren habe auf der anderen Seite von der Polizei ausgezogen mit dem Vorwurf, dass ich über rot gefahren sei. Ich bin der Meinung das es gelb war. Augenzeugen sind zwei Polizeibeamte. Dort an der Kreuzung würde eigl Fahrradfahrer überprüft und ausgezogen. Lohnt sich ein Einspruch? Mfg

    • bussgeldkatalog.de 15. Januar 2018, 12:48

      Hallo Wolle,

      wir können nicht beurteilen, ob sich ein Einspruch lohnt. Im Zweifel kann Ihnen ein Anwalt für Verkehrsrecht weiterhelfen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Susse 12. Januar 2018, 23:19

    Bin auf der Autobahn „Baustelle“ 49kmh zu schnell gefahren -.- gibt es Ausweichmöglichkeiten den Führerschein nicht abzugeben bzw ich bin aufgrund meiner Arbeit darauf angewiesen Bus Bahn Zug ich würde gar auf der Arbeit ankommen brauche euch Hilfe

    • bussgeldkatalog.de 15. Januar 2018, 12:54

      Hallo Susse,

      wenn Sie beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, sollten Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht über Ihre Möglichkeiten beraten lassen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Lena 26. Januar 2018, 20:06

    Hallo , ich wurde im November 2017 auf der Autobahn mit 21 km / h zu viel geblitzt . Toleranz bereits abgezogen. Der Bescheid ist noch nicht da .

    Im Januar diesen Jahres erneut geblitzt worden.
    Ich tippe auf Max 27/28 km/h zu schnell.

    Werde ich hier auch als Wiederholungstäter eingestuft ?
    Oder wird man so definiert wenn beide Bescheide über 26 km/h lagen ?

    Ich bin ebenfalls auf mein Führerschein beruflich angewiesen .

    Und zählen die 12 Monate generell ?
    Ich habe ja quasi einen Bescheid in 2017 erhalten / und einer kommt in 2018.
    Gibt es da einen Unterschied ?

    • bussgeldkatalog.de 9. April 2018, 8:14

      Hallo Lena,

      Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Micha 5. Februar 2018, 7:11

    Hallo, ich wurde an dem Tag, wo das Orkantief “Friederike” über Deutschland fegte, geblitzt. In Straße (Spielstraße) stehen Bäume und die Kronen verbogen (natürlich) sich bedenklich. Somit hatte ich Angst um meine Gesundheit/Leben und Auto. Warum stellt eine Behörde überhaupt an solch einen Tag Blitzer auf…? o.O Mit dem Einsatz wurde auch (min.) der Blitzer-Mensch fahrlässig in Gefahr gebracht. Gibt es Urteile zu Geschwindigkeitsübertretungen bei Unwetter?

    • bussgeldkatalog.de 16. April 2018, 8:49

      Hallo Micha,
      entsprechende Urteile sind uns nicht bekannt. Wenden Sie sich ggf. für eine umfassende Einschätzung an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Alex 2. März 2018, 12:15

    Hallo. Bin gerade aus der Stadt mit 24 Std/h mehr geblitzt worden. Da ich oft an dieser Stelle vorbei fahre, habe ich gesehen, dass ein Schild 80km/h erlaubte Geschwindigkeit gibt. Laut Brief war es 60 erlaubt. Das Schild ist befestigt, kein dynamisches Schild. Wie kann ich Einspruch einlegen? Könnte es sein, dass beim Blitzen ein Schild mit 60 mitgebracht ist ? Wie kann das sein? Da steht 80 und ich bin mit 84 geblitzt und jetzt soll ich 70 Euro zahlen und Punkt kassieren. Ist das überhaupt gesetzlich? Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.de 23. April 2018, 10:00

      Hallo Alex,
      Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie immer innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Bescheids einlegen. Ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sollten Sie zusammen mit einem Rechtsanwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Regine 15. März 2018, 17:32

    Ich bin geblitzt worden , habe aber keinen Bescheid über ein Verwarngeld bekommen. Jetzt kommt plötzlich ein Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung. Kann ich Einspruch einlegen?

    • robin 26. April 2018, 14:39

      Hallo Regine,

      das Verwarngeld wird in der Regel mündlich oder direkt an der Windschutzscheibe angebracht. Da dies ein freiwilliges Angebot der Behörde ist, gibt es keinen Rechtsanspruch darauf. Insofern kann gegen den anschließenden Bußgeldbescheid, der automatisch entsteht, wenn die Verwarnung nicht bezahlt wurde, aus diesem Grund kein Einspruch eingelegt werden.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Sumitra B. 2. April 2018, 17:37

    Hallo,
    Ich bin am 30.03. um ca. 2Uhr nachts auf der A2 Richtung Dortmund gefahren. Als eine Baustelle (Höhe Hamm) anfing, wurde die Geschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt, also fuhr ich auch 100km/h. Auf einmal wurde ich geblitzt und sah ein 60er Schild. Als ich zuhause ankam, habe ich im Internet nachgeschaut und da wurde angegeben, dass der Blitzer ab 60 km/h blitzt. Ich bin mir aber zu 100% sicher, dass ich kein 60er Schild gesehen habe. Ich wäre somit min. über 30 km/h zu schnell gefahren. Das Problem in dieser Sache ist, dass ich im Oktober letzten Jahres schon einmal mit 27km/h innerorts zu schnell gefahren bin. Recherchen zufolge wäre das eine Wiederholungstat und würde zusätzlich mit Fahrverbot bestraft werden. Würde sich in diesem Fall ein Einspruch lohnen?

    Vielen Danke und liebe Grüße

    • robin 30. April 2018, 15:22

      Hallo Sumitra B.,

      besprechen Sie die Erfolgsaussichten mit einem Anwalt.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • sven 13. April 2018, 11:00

    Ich wurde mit dem Viedowagen überführt und bin sehr dicht an der nächst höheren Strafe drann. Die BEamten sagten mir, dass bei einem Einspruch der Richter aufgrund des Videos, wo zu erkennen sei, dass ich am ende noch beschleunige, die Strafe hochsetzten kann. Gehe ich bei einem EInspruch also das Risiko ein am ende noch schlechter dazustehen?

    • bussgeldkatalog.de 4. Mai 2018, 16:52

      Hallo,

      ob sich ein Einspruch in diesem Fall lohnt oder nicht, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Das Team von bussgeldkatalog.de

  • Joe 18. April 2018, 8:27

    Hallo zusammen,
    ich wurde heute auf der Autobahn in einer 80er von einem mobilen Blitzer mit ca. 130 geblitzt (so habe ich das in der Aufregung auf dem Tacho gesehen). Habe keine Rechtsschutzversicherung.
    Lohnt sich ein Einspruch? Habe heute von den Kollegen erfahren, dass Blitzermarathon ist – nehme also an, das war die Polizei in dem zivilen T6 mit den Geräten vor der Leitplanke. Bescheid ist noch nicht da.

    • bussgeldkatalog.de 27. April 2018, 15:47

      Hallo,

      ob sich ein Einspruch gegen den Blitzerbescheid lohnt, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Max 27. April 2018, 19:31

    Hallo zusammen,
    ich bin heute geblitzt worden auf einer Strecke bei der seit mind. 20 Jahren 100 erlaubt war.
    Doppelspurig (zwei Fahrbahnen) außerorts.
    jetzt stand da auf einmal ein Schild auf der rechten Seite mit 70, dieses konnte ich nicht sehen da ich zu dem Zeitpunkt einen LKW überholt habe.
    Müssen in so einem Fall nicht beidseitig die Schilder angebracht werden?

    • bussgeldkatalog.de 4. Mai 2018, 15:01

      Hallo,

      wenn Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen möchten, sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Rene Ulf 28. April 2018, 13:24

    Hallo
    Ich habe letztens mehrere LKWs überholt hatte in einer 100kmh Zone ca. 160kmh drauf
    Einspruch einlegen ja oder nein

    • bussgeldkatalog.de 4. Mai 2018, 15:08

      Hallo Rene,

      ob sich ein Einspruch lohnt, kann nur ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Resul 3. Mai 2018, 7:16

    Hallo,
    mir wird zugrunde gelegt am 1.2.2018 bei einem Ort wo Überholverbot herrscht überholt zuhaben und das bei unklarer Lage. Es gibt nur einen Zeugen als Beweismittel und das ist ein Polizehauptkommisar. Ich habe es bei der Anhörung verneint und heute Post erhalten das ich 150 € und ein 1 Punkt kriege.
    Ich kann mich nicht errinern diesen Fehler begangen zuhaben.
    Ich überlege Einspruch einzulegen?
    Würde sich es lohnen?

    • bussgeldkatalog.de 4. Mai 2018, 15:34

      Hallo,

      ob sich in Ihrem Fall ein Einspruch lohnen würde, kann nur ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Max 9. Mai 2018, 20:23

    Hallo,

    mir wird vorgeworfen in einer 50er Zone 48 km/h zu schnell gefahren zu sein, somit 98 km/h (mit Toleranz Abzug). Ich bin in der Probezeit, also droht mir ein hohes Bußgeld, sowie Fahrverbot und ein Aufbau Seminar. Ich bin Rechtsschutzversichert – stehen meine Chancen gut wenn ich Widerspruch einlege?

    • bussgeldkatalog.de 14. Mai 2018, 8:31

      Hallo Max,
      zu den Erfolgsaussichten eines Einspruchs können wir keine Einschätzung geben. Wenden Sie sich dafür an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Evelin 22. August 2018, 13:18

    Hallo zusammen.
    ich wurde auf der A2 bei Bielefeld bei 100 mit Thempo 143 geblitzt. Ein paar stunden zuvor wurde ich von der Polizei benachrichtigt,das mein Mann in Schleswig Holstein einen schweren Unfall hatte.Natürlich hatte ich es wegen der Notlage entsprechend eilig. Könnte es vielleicht sein das in dieser Situation Rücksicht genommen wird oder ob nach Busgeldkatalog entschieden wird.Und hat man bei Führerscheientzug dann Mitsprache recht wann mann die strafe antreten muss?

    • bussgeldkatalog.de 13. September 2018, 9:12

      Hallo Evelin,

      die Umstände spielen normalerweise keine Rolle. Bei einem Fahrverbot wird in der Regel ein Zeitraum angegeben, in dem der Führerschein abgegeben werden kann.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Leroy M. 31. August 2018, 20:31

    Ich wurde mit 27 kmh zu viel in der Probezeit geblitzt. Ich fahre diesen Weg nur, wenn ich schwimmen gehe und bin auch nicht wirklich Ortskundig. Normalerweise ist dort Tempo 100, aber an diesem Tag war das Tempo, ohne erdenglichen Grund auf 50 reduziert. Das Problem an der Sache ist, dass das 50er Schild, wenn man von der Autobahn kam nicht zu sehen war. Es war quasi falsch montiert. Als ich die Beamten darauf hingedeutet habe sagten sie, dass sie auch nichts dafür können und sie selbst die Schilder nicht bewegen dürfen. Es wurden in den 10 min als ich mit den Beamten redete ca. 4 andere Fahrer geblitzt, die sich natürlich auch beschwerten. Auf dem Heimweg habe ich auch noch 2 Fahrer gesehen, die nochmals von dem 50er Schild Bilder gemacht haben. Das Problem an der ganze Sache ist, dass diese Bilder meines Erachtens nach nicht die allgemeine Situation als Fahrer darstellen und ich mit ihnen schlecht Beweisen kann, dass das Schild “unsehbar” war.

    Mit freundlichen Grüßen

    Leroy M.

  • Mohsen 4. September 2018, 21:54

    Hallo
    Ich bin heute 4 September 2018, an der Kreuzung ( straße 230 und straße 57 , bei Aral Tankstelle) geblitzt worden.
    Wir waren ein parr Auto in der Kreuzung, und weniger als 40Kmh mit grünem Ampel. Trotzdem sind wir geblitz worden.
    Ich wollte wissen ob der Blitzer kapput war, oder was anderes.

    Lg
    Mohsen

    • bussgeldkatalog.de 14. September 2018, 10:07

      Hallo Mohsen,

      zu einzelnen Blitzern liegen uns keine Informationen vor.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Michael S. 5. September 2018, 18:15

    Es heißt im Gesetz das die Ordnungswidrgkeit/ Tat nach 6 Monaten verjährt ist. Auch wenn ein Bußgeldbescheid erlassen ist, gegen diesen habe ich Widerspruch eingelegt. Nach 6 Monaten und 2 Wochen kam die Ladung zum Gerichtstermin, morgen ist Verhandlung deswegen, ist das noch rechtens ?
    Viele Grüße, Michael

    • bussgeldkatalog.de 14. September 2018, 10:17

      Hallo Michael S.,

      die Verjährung wird durch Ermittlungen, ein laufendes Verfahren etc. unterbrochen. Befragen Sie ggf. Ihren Anwalt.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

  • Caro 5. September 2018, 23:09

    Hallo, ich wurde mit 50 km/h in einer 30er Zone geblitzt. Diese Zone besteht aber von 7-18 Uhr. Ich bin 6:43 Uhr geblitzt wurden. Im Brief stand heute,dass ich aber angeblich 7:43 Uhr geblitzt wurde. Wie soll ich am besten vorgehen? Kann ja nur daran liegen das im Blitzersystem die Zeit nicht umgestellt wurde.

    Danke :)

    • bussgeldkatalog.de 14. September 2018, 10:22

      Hallo Caro,

      Sie können beispielsweise im Anhörungsbogen Angaben zur Sache machen bzw. gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.

      Ihr Team von bussgeldkatalog.de

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