Sie haben den Bußgeldbescheid im Urlaub bekommen?

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Frist versäumt, weil der Bußgeldbescheid im Urlaub kam

Was ist zu tun, wenn Sie den Bußgeldbescheid im Urlaub erhalten?

Was ist zu tun, wenn Sie den Bußgeldbescheid im Urlaub erhalten?

Im Bußgeldverfahren kommt es auf die Einhaltung von bestimmten Fristen an. So hat die Behörde beispielsweise drei Monate Zeit, einen Bußgeldbescheid zuzustellen – danach gilt laut Verkehrsrecht die Ordnungswidrigkeit als verjährt. Das Bußgeld, die Punkte oder das Fahrverbot kann dann nicht mehr rechtskräftig verhängt werden.

Aber auch die Adressaten vom Bußgeldbescheid müssen sich an Fristen halten. Sind diese der Meinung, dass ihr Bescheid fehlerhaft ist, müssen sie innerhalb der Einspruchsfrist von zwei Wochen nach der Zustellung Einspruch einlegen. Doch was ist, wenn der Bußgeldbescheid im Urlaub im Briefkasten landet und die Frist deshalb versäumt wird? Müssen Sie das Bußgeld dann zahlen?

Im folgenden Ratgeber erklären wir Ihnen, wie Sie vorgehen können, um dennoch Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Beim Urlaub lässt sich nämlich noch etwas in puncto Einspruchsfrist machen.


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Bußgeldbescheid kam im Urlaub: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand!

Landete der Bußgeldbescheid im Urlaub in Ihrem Briefkasten, ist der Einspruch dennoch möglich.

Landete der Bußgeldbescheid im Urlaub in Ihrem Briefkasten, ist der Einspruch dennoch möglich.

Haben Sie den Bußgeldbescheid im Urlaub erhalten und sie hatten aus diesem Grund keine Möglichkeit, Einspruch einzulegen, wird der Bescheid eigentlich rechtskräftig. Das bedeutet, dass Sie das Bußgeld, die Punkte und ggf. das Fahrverbot in Kauf nehmen müssen.

Das muss aber nicht sein, denn Sie haben das Recht, einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu stellen. Sie müssen aber nachweisen, dass Sie den Bußgeldbescheid im Urlaub erhalten haben und keine Möglichkeit hatten, auf den Brief zu antworten. Sie brauchen also Beweise dafür, dass Sie die Einspruchsfrist unverschuldet versäumt haben.

Haben Sie den Bußgeldbescheid nach dem Urlaub aus dem Briefkasten gefischt, bleibt Ihnen nur eine Woche, einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu stellen. Dann können Sie den Einspruch so einlegen, als hätten Sie die Frist dafür nicht versäumt.

Sie müssen den Urlaub nachweisen

Sie können natürlich nicht einfach behaupten, dass Sie der Bußgeldbescheid im Urlaub erreicht hat – sie müssen dies auch beweisen können, wenn Ihrem Antrag auf Wiedereinsetzung stattgegeben werden soll. Dazu genügen Reisedokumente wie Flugtickets oder Hotelrechnungen. Waren Sie mit dem Auto oder Wohnmobil unterwegs, könnte der Nachweis schwieriger sein. Rechnungen von der Tankstelle, einem Restaurant oder vom Campingplatz könnten aber unter Umständen beim Nachweis helfen. Sie sollten also solche Dokumente besser aufbewahren.

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