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Punkte in Flensburg verkaufen: Wie legal ist das?

Geblitzt und nun Punkte übernehmen lassen? Punktehandel ist nicht legal

Geblitzt und nun Punkte übernehmen lassen? Punktehandel ist nicht legal.

Zu viele Punkte in Flensburg können drastische Folgen mit sich ziehen: Im schlimmsten Fall droht die Entziehung der Fahrerlaubnis. Auch schwere Erstverstöße können Fahrer empfindlich treffen, etwa wenn ein Fahrverbot verhängt wird.

Manch ein Verkehrssünder kommt in dieser Situation schnell ins Grübeln, wenn bestimmte Webseiten im Internet vollmundig anbieten, ihre Punkte zu übernehmen. Natürlich gegen Geld.

Doch lassen sich die Punkte aus Flensburg legal verkaufen? Welche Strafe droht? Dieser Ratgeber klärt Sie im Folgenden auf.

Punktehandel in Deutschland: Grundlagen

Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern in der EU greift in Deutschland bei Verstößen im fahrenden Verkehr die Fahrerhaftung. Das bedeutet, dass die Strafe an denjenigen geht, der mit dem Auto das Delikt begangen hat – also an die Person hinter dem Steuer.

Punkte zu verkaufen ist in Deutschland illegal

Punkte zu verkaufen ist in Deutschland illegal.

Dem gegenüber steht die Halterhaftung. Diese besagt, dass der Halter des Fahrzeugs zur Verantwortung gezogen wird, unabhängig davon, ob er den Verstoß mit seinem Auto begangen hat oder nicht. Sie greift in Deutschland bei Verstößen im ruhenden Verkehr – etwa bei Parkverstößen oder einer verspäteten Hauptuntersuchung.

In vielen anderen Ländern gilt grundsätzlich die Halterhaftung. Doch die Spezifität der Fahrerhaftung ermöglicht den Punkteverkauf in Deutschland: Während der Halter eines Autos durch die Autopapiere festgestellt wird, stehen den Behörden bei der Ermittlung des Fahrers wenig Mittel zur Verfügung. So haben Punktehändler leichtes Spiel.

Volles Konto in Flensburg: Punkte verkaufen?

Grundsätzlich gilt: Das Verkaufen von Punkten ist illegal! Tatsache ist jedoch, dass der Nachweis für die Behörden sehr schwer zu erbringen ist. Somit ist das Punkte-Übernehmen schwer zu bestrafen.

So funktioniert der Punktehandel: Der Verkehrssünder sucht einen Strohmann, dem er die Punkte übertragen kann. er muss also einen Führerschein besitzen. Der Strohmann füllt den Anhörungsbogen aus und gibt zu, das Auto gefahren zu haben und erklärt so seine Schuld. Anschließend zahlt er das Bußgeld. Es kam zum Punktehandel: In Flensburg werden die Punkte auf das Konto des Sündenbocks verbucht. Solche Punkteschiebereien finden oft innerhalb des Bekanntenkreises statt. Beim Punkteverkauf bezahlt der Auftraggeber den Strohmann.

Die relativ kurze Verjährungsfrist von drei Monaten erschwert die Arbeit von Behördenmitarbeitern, die einen Verdacht schöpfen. Agieren sie nicht schnell genug, ist die Angelegenheit verjährt. Das Risiko, erwischt zu werden, ist so gering, dass sich regelrechte Agenturen im Internet entwickelt haben. Gegen einen saftigen Aufpreis vermitteln sie willige Strohmänner, die Punkte übernehmen für Geld.

Welche Strafen drohen beim Verkaufen von Punkten?

Ihre Punkte zu verkaufen kann schnell teuer werden

Ihre Punkte zu verkaufen kann schnell teuer werden.

Zu diesem Thema kreisen immer wieder beeindruckend klingende Straftatbestände durch das Internet: falsche Verdächtigung und mittelbare Falschbeurkundung. Beide Tatbestände sind strafbar. Doch Rechtsexperten sind sich einig, dass sie im Falle des Punkteverkaufs meist nicht greifen. Füllt der Sündenbock selbst den Anhörungsbogen aus, hat der wahre Verkehrssünder keine falsche Verdächtigung begangen. Die Selbstbeschuldigung des Strohmannes ist im Recht nicht strafbar. Gleichermaßen läge eine mittelbare Falschbeurkundung nur dann vor, wenn das Fahreignungsregister öffentlich wäre – dem ist aber nicht so.

Ist das Risiko noch so gering: Punkte zu verkaufen ist eine illegale Handlung!

Punkte abgeben oder Punkte loswerden: Es gibt auch legale Varianten

Der Punktestand in Flensburg ist für manche Fahrer ein sensibles Thema, immerhin benötigen sie zur Arbeit ihren Führerschein. Punkte zu verkaufen ist aber nicht der einzige Weg, das Punktekonto zu erleichtern oder dem drohenden Fahrverbot zu entkommen.

Zum einen verfallen Punkte automatisch nach frühestens 2,5 Jahren. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Punkte aktiv abzubauen. Dies erreichen Sie durch die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar. Dieses ist nicht teurer als das Verkaufen von Punkten und erfüllt zudem einen verkehrserzieherischen Zweck. Auf diesem Weg können Sie neuen Punkten auf ihrem Konto in Flensburg nachhaltig entgegenwirken.

Punkte zu verkaufen kann sehr schnell teuer werden: Die billigsten Punkte werden für 100 Euro pro Punkt verkauft, doch die Preise können bis zu 1.000 Euro je Punkt betragen.

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